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Maria Theresia
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Maria Theresia, mit vollem Namen Maria Theresia Walburga Amalia Christina von Ăsterreich (* 13. Mai 1717 in Wien; â 29. November 1780 ebenda), war eine FĂŒrstin aus dem Hause Habsburg.cite-ref-1[1] Die von 1740 bis zu ihrem Tod regierende Erzherzogin von Ăsterreich und Königin u. a. von Ungarn (mit Kroatien) und Böhmen zĂ€hlte zu den prĂ€genden Monarchen der Ăra des aufgeklĂ€rten Absolutismus. Nach dem Tod des Wittelsbachers Karl VII. 1745 erreichte sie die Wahl und Krönung ihres Gatten Franz I. Stephan zum römisch-deutschen Kaiser. Ohne eigene Hausmacht und ohne nennenswerte militĂ€rische oder politische Begabung widmete sich Franz Stephan vor allem der finanziellen Absicherung der kaiserlichen Familie, worin er sehr erfolgreich war. Die RegierungsgeschĂ€fte der Habsburgermonarchie fĂŒhrte seine Frau allein. Wie jede Gattin eines Kaisers wurde sie, obwohl selbst nicht gekrönt, als Kaiserin tituliert.
Maria Theresia musste unmittelbar nach Antritt der Herrschaft den Ăsterreichischen Erbfolgekrieg bestehen. Zwar bĂŒĂte sie 1748 im Frieden von Aachen den gröĂten Teil Schlesiens und die Grafschaft Glatz an Friedrich II. von PreuĂen sowie die HerzogtĂŒmer Parma und Piacenza und Guastalla an Philipp, Infant von Spanien, ein, konnte aber alle weiteren Habsburger-Besitzungen wahren. In der Folge betrieb sie eine umfassende Reformpolitik in verschiedenen Bereichen. Dazu gehörten die Staatsorganisation, das Justiz- und das Bildungswesen. In der Wirtschaftspolitik verfolgte sie eine neuere Form des Merkantilismus. Im Sinne des aufgeklĂ€rten Absolutismus wurde die Bedeutung der StĂ€nde und partikularen KrĂ€fte zurĂŒckgedrĂ€ngt und dadurch der Zentralstaat gestĂ€rkt. AuĂenpolitisch suchte Maria Theresia den Ausgleich mit Frankreich. Nach dem SiebenjĂ€hrigen Krieg musste sie endgĂŒltig auf Schlesien verzichten. Im Zuge der Ersten Polnischen Teilung erwarb sie Galizien.
Nach dem Tod ihres Ehemannes 1765 machte sie ihren Sohn Joseph II., der bereits als designierter Nachfolger des Vaters 1764 zum römisch-deutschen König gekrönt worden war, zum Mitregenten in den habsburgischen Erblanden. Allerdings erwies sich aufgrund unterschiedlicher politischer Vorstellungen die Zusammenarbeit zwischen Mutter und Sohn als relativ schwierig. Joseph II. war der erste Monarch des durch seine Eltern begrĂŒndeten Hauses Habsburg-Lothringen, das bis 1918 regierte.
Contents
âą Leben
âą FrĂŒhe Jahre
âą Reformpolitik
âą Religionspolitik
âą Reichspolitik
âą AuĂenpolitik
âą Heiratspolitik
âą Bauherrin
âą Titel
âą Nachkommen
âą Ahnentafeln
âą WĂŒrdigungen
âą Geographie
⹠GebÀude
âą Kriegsschiff
âą MĂŒnzen
âą Musik
âą Filme
âą BĂŒhne
âą Quellen
âą Literatur
âą Weblinks
âą Anmerkungen
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Leben
FrĂŒhe Jahre
Erzherzogin Maria Theresia Walburga Amalia Christina von Ăsterreich wurde am 13. Mai 1717 als zweites Kind von Kaiser Karl VI. und seiner Gemahlin Elisabeth Christine von Braunschweig-WolfenbĂŒttel in Wien geboren. Ihr Ă€lterer Bruder Leopold Johann war 1716 geboren und noch im selben Jahr gestorben. So verblieb Maria Theresia als Ă€lteste von drei Töchtern Kaiser Karls VI., der damit der letzte mĂ€nnliche Nachkomme des österreichischen Zweiges des Hauses Habsburg war.
Um die auf dem europĂ€ischen Festland (anders in England und Skandinavien) nach salischem Erbfolgerecht (Lex Salica) unĂŒbliche weibliche Erbfolge zu sichern, hatte Karl VI. schon 1713 die Pragmatische Sanktion erlassen. Diese bestimmte zum einen, dass das Land nicht durch Vererbung gespalten werden durfte, und zum anderen, dass seine Ă€lteste Tochter im Falle des Fehlens eines mĂ€nnlichen Thronfolgers seine Nachfolge antreten konnte. Er hob so die Erbfolge des Salischen Gesetzes auf, welche die Nachfolge von Töchtern ausschloss.
Maria Theresia erhielt die ĂŒbliche gute Erziehung fĂŒr weibliche Nachkommen des Erzhauses, wurde jedoch nicht explizit auf die Rolle einer Thronfolgerin vorbereitet. Ihre Amme und Erzieherin (Aja) war GrĂ€fin Karoline von Fuchs-Mollard, genannt die FĂŒchsin, die nach dem Tod ihres Mannes Christoph Ernst Graf Fuchs im Jahr 1728 die Aja der beiden Erzherzoginnen Maria Theresia und Maria Anna wurde. Wie bedeutend Karoline von Fuchs-Mollard war, wird daran deutlich, dass sie als einzige Nichthabsburgerin in der Kapuzinergruft bestattet wurde.cite-ref-bv288-2-0[2]
Maria Theresias Erziehung konzentrierte sich vor allem auf religiöse Themen, was ihre spĂ€teren Entscheidungen wesentlich beeinflusste. Dass sie Religion als wichtig ansah, verband sie mit ihren VorgĂ€ngern und unterschied ihre Politik von der ihrer beiden Nachfolger. Die traditionell gute sprachliche Ausbildung umfasste Unterricht in lateinischer, italienischer und französischer Sprache. War noch unter Leopold I. Italienisch die bevorzugte Sprache im Kaiserhaus, zog Maria Theresia das Französische vor und verkehrte auch mit ihren Kindern vor allem auf Französisch. Die MĂ€ngel ihrer Erziehung beschrieb Maria Theresia selbst in ihren politischen Denkschriften 1750 und 1755: âDie zu Beherrschung so weit schichtiger und verteilter LĂ€nder erforderliche Erfahrung und Kenntnis um so weniger besitzen zu können, als mein Herrn Vattern niemals gefĂ€llig ware, mich zur Erledigung weder aus auswĂ€rtigen noch inneren GeschĂ€ften beizuziehen noch zu informieren: so sahe mich auf einmal zusammen von Geld, Truppen und Rat entblöĂet.âcite-ref-bv288-2-1[2]
Heirat und Familie
Angesichts des bevorstehenden Erbes wurde die Frage der VermĂ€hlung Maria Theresias ein wichtiges Thema der europĂ€ischen Politik. Verschiedene Heiratskandidaten wurden erwogen. Dazu zĂ€hlte ein Sohn Philipps V. von Spanien, der spĂ€tere Karl III. von Spanien, mit der Aussicht, Spanien wieder mit Ăsterreich zu verbinden. Dagegen sprachen sich GroĂbritannien und die Niederlande aus, die eine Störung des MĂ€chtegleichgewichts befĂŒrchteten und deswegen nur einen Gatten aus einem weniger mĂ€chtigen Haus akzeptieren wollten. Eine andere, besonders von Prinz Eugen favorisierte Möglichkeit wĂ€re ihre VermĂ€hlung mit dem Erben des bayerischen KurfĂŒrstentums gewesen. SchlieĂlich wurde die Entscheidung von Maria Theresia selbst getroffen, nĂ€mlich fĂŒr ihre VermĂ€hlung mit Franz Stephan von Lothringen. Er lebte schon lange am Wiener Hof, Maria Theresia kannte und mochte ihn, und auch Kaiser Karl war nicht abgeneigt. Die Heirat fand am 12. Februar 1736 in Wien in der Augustinerkirche statt. Im Rahmen der europĂ€ischen Gleichgewichtspolitik musste Franz Stephan auf seine HerzogtĂŒmer Lothringen und Bar verzichten, erhielt aber die Anwartschaft auf das nach dem zu erwartenden Aussterben der Medici freie GroĂherzogtum Toskana (1738).
Das Paar verband eine tiefe Zuneigung, auch weil sie sich bereits vor der Ehe schĂ€tzten. Die Ehe war durchaus glĂŒcklich, obwohl Franz Stephan verschiedene AffĂ€ren hatte. Zu seinen Favoritinnen zĂ€hlten unter anderem GrĂ€fin Colloredo, die Frau des Vizekanzlers, GrĂ€fin Palffy, eine Hofdame seiner Gattin, und FĂŒrstin Maria Wilhelmina von Auersperg, eine Tochter seines Erziehers und Freundes Graf Wilhelm Reinhard Neipperg. Aus der ehelichen Beziehung gingen 16 Nachkommen hervor. Unter ihnen waren die beiden zukĂŒnftigen Kaiser Joseph II. und Leopold II., der Kölner KurfĂŒrst Maximilian Franz und Marie-Antoinette, die durch ihre Heirat mit Ludwig XVI. Königin Frankreichs wurde. Maria Theresia umsorgte ihre Kinder teilweise ĂŒberfĂŒrsorglich.cite-ref-3[3] Dies schloss ein strenges Schulungsprogramm nicht aus, welches die Mutter persönlich fĂŒr ihre groĂe Kinderschar ausarbeitete. Der Stundenplan umfasste Tanzstunden, TheaterauffĂŒhrungen, Geschichte, Malen, Rechtschreibung, Staatskunde, ein wenig Mathematik und das Lernen von Fremdsprachen. Die MĂ€dchen wurden zudem in Handarbeiten und in der Konversation unterwiesen.
RegierungsĂŒbernahme
Nach dem Tode ihres Vaters im Jahre 1740 war Maria Theresias Nachfolge auf den Thron trotz des Anrechts darauf, das sie durch die Pragmatische Sanktion erhielt, gefĂ€hrdet. Zu Beginn ihrer Regierung stĂŒtzte sich Maria Theresia weiter auf den Beraterstab ihres Vaters, der unter anderem den Obersthofkanzler Philipp Ludwig Wenzel von Sinzendorf, den HofkammerprĂ€sidenten Thomas Gundacker Graf von Starhemberg und den Konvertiten und Geheimen StaatssekretĂ€r Johann Christoph Freiherr von Bartenstein umfasste. Maria Theresia Ă€uĂerte sich rĂŒckblickend nicht sehr positiv ĂŒber die meisten ihrer Berater: âAlle meine Mitarbeiter lieĂen, statt mir Mut zuzusprechen, diesen gĂ€nzlich sinken, taten sogar, als ob die Lage gar nicht verzweifelt wĂ€re. Ich allein war es, die in allen diesen Drangsalen noch am meisten Mut bewahrte, im kindlichen Vertrauen und oftmaligen Gebet Gottes Beistand anrief.âcite-ref-bv288-2-2[2] Bartenstein indessen nahm sie ausdrĂŒcklich von dieser Kritik aus, betonte sogar, âdaĂ ihme allein schuldig die Erhaltung dieser Monarchie. Ohne seiner wĂ€re Alles zu Grund gegangen.âcite-ref-5[5] Ein VertrauensverhĂ€ltnis baute sie in dieser Zeit zu ihrem KabinettssekretĂ€r Ignaz von Koch auf.
Ăsterreichischer Erbfolgekrieg
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Hauptartikel
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Ăsterreichischer Erbfolgekrieg
Obwohl ihr Vater alles versucht hatte, der Pragmatischen Sanktion in Europa Anerkennung zu verschaffen, wurde diese nach seinem Tod in Frage gestellt. Zwar wurde Maria Theresia 1741 zum âKönig von Ungarnâ und 1743 zum âKönig von Böhmenâ gewĂ€hlt (die Ămter behielten unabhĂ€ngig vom Geschlecht ihre Bezeichnungencite-ref-doerry-6-0[6]cite-ref-varga-7-0[7]), doch das Haus Wittelsbach begrĂŒndete seinen Erbanspruch auf Ăsterreich auf ein Testament von Ferdinand I. aus dem Jahr 1543. Die sĂ€chsische Dynastie meldete AnsprĂŒche auf die böhmische Krone und KurwĂŒrde an. Auch der PreuĂenkönig Friedrich II. berief sich auf alte Ăberlieferungen, um seinen Anspruch auf Teile Schlesiens zu legitimieren. Aber vor allem sah er die unsichere Lage in Ăsterreich als gĂŒnstig an, um seinem Reich Schlesien hinzuzufĂŒgen. Auch Frankreich neigte zum Krieg gegen Ăsterreich.
Maria Theresias unsichere Lage als Thronerbin ausnutzend, begann Friedrich II. von PreuĂen noch im Jahre des Todes Karls VI. durch den Einmarsch in Schlesien den Ersten Schlesischen Krieg, der bis 1742 dauerte. Gleichzeitig musste Maria Theresia den Ăsterreichischen Erbfolgekrieg bestehen. Ihr gegenĂŒber standen Bayern, Spanien, Sachsen, Frankreich, Schweden, Neapel, die Kurpfalz und Kurköln, deren Herrscher alle Anspruch auf mindestens Teile des Reiches geltend machten. UnterstĂŒtzung fand Maria Theresia nur durch ihre VerbĂŒndeten GroĂbritannien und die Niederlande. Ihr Ehemann trat schon zu Kriegsbeginn fĂŒr einen Ausgleich ein. Doch trotz der fĂŒr sie verzweifelten Lage hat Maria Theresia, wie sie spĂ€ter schrieb, âherzhaft agieret, alles hazadieret und alle KrĂ€fte angespannt.âcite-ref-8[8] Durch diese unterschiedliche Herangehensweise drĂ€ngte sie Franz Stephan in dieser Zeit weitgehend ins politische Abseits.cite-ref-9[9]
Ein Lichtblick fĂŒr sie war, dass aus Anlass ihrer Krönung zum Rex Hungariaecite-ref-10[10] (also zum König; da eine weibliche Funktionsbezeichnung nicht vorgesehen war, hĂ€tte Königin die Ehefrau eines mĂ€nnlichen Königs bedeutetcite-ref-doerry-6-1[6]cite-ref-varga-7-1[7]cite-ref-11[11]) die ungarischen StĂ€nde ihr eine UnterstĂŒtzung von 20.000 Soldaten zusagten.cite-ref-12[12]
Im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation sah die Sache indes anders aus. Erstmals seit Jahrhunderten konnte sich das Haus Habsburg bei der Kaiserwahl nicht durchsetzen, da weibliche Amtsinhaber nicht ĂŒblich waren.cite-ref-13[13] Stattdessen wurde der Wittelsbacher Karl VII. gewĂ€hlt. Seine tatsĂ€chliche Macht war allerdings trotz der KaiserwĂŒrde gering. Bereits einen Tag nach seiner Kaiserkrönung in Frankfurt am Main im Februar 1742 wurde seine Hauptstadt MĂŒnchen von den österreichischen Truppen erobert. Maria Theresia musste im selben Jahr im Frieden von Breslau Schlesien und die Grafschaft Glatz an PreuĂen abtreten. Der eigentliche Erbfolgekrieg war damit noch nicht beendet.
1743 gelang es den Truppen Maria Theresias, Prag von den die Bayern unterstĂŒtzenden Franzosen zu befreien. Am 12. Mai dieses Jahres lieĂ sich Maria Theresia im Veitsdom zur böhmischen Königin krönen. Die Krönung nahm auf ihren Wunsch hin der OlmĂŒtzer Erzbischof Jakob Ernst von Liechtenstein-Kastelkorn vor.cite-ref-14[14] 1744 griff Friedrich II. von PreuĂen erneut an und brach den ein Jahr andauernden Zweiten Schlesischen Krieg vom Zaun. Nach preuĂischen Siegen musste Maria Theresia 1745 im Vertrag von Dresden den Verlust von Schlesien bestĂ€tigen. Der Ăsterreichische Erbfolgekrieg selbst verlief damit wenig erfolgreich, allerdings hatte die österreichische Seite auch keine schweren Niederlagen hinzunehmen.
Ein politischer Erfolg war nach dem Tod Karls VII. 1745 die Durchsetzung der Wahl von Franz Stephan zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Maria Theresia nannte sich von da an auch âRömische Kaiserinâ, lieĂ sich aufgrund ihrer mehrfachen eigenen KönigswĂŒrde indessen nicht formal zu einer solchen krönen, obwohl dies fĂŒr Kaisergattinnen seit der Krönung Kunigundes im Jahr 1014 Brauch war.
Der Erbfolgekrieg endete 1748, nachdem beide Seiten keine entscheidenden militĂ€rischen Erfolge erzielen konnten, mit dem Frieden von Aachen. Maria Theresia musste dabei noch einmal den Verlust Schlesiens bestĂ€tigen, und das Habsburgerreich verlor auĂerdem die HerzogtĂŒmer Parma und Piacenza und Guastalla an den spanischen Infanten Philipp von ChinchĂłn. Trotz der starken Bedrohung war es Maria Theresia damit gelungen, sich als rechtmĂ€Ăige Thronerbin Karls VI. zu behaupten.cite-ref-15[15]
Reformpolitik
Noch wĂ€hrend des Krieges richtete Maria Theresia ihr Augenmerk auf innere Reformen. Ihre weitreichenden Ănderungen wurden unter dem Namen âTheresianische Staatsreformâ bekannt. Der eigentliche Planer war anfangs der Verwaltungsbeamte Friedrich Wilhelm von Haugwitz, seit den 1760er Jahren spielte Staatskanzler Wenzel Anton Kaunitz eine immer stĂ€rkere Rolle. Zu nennen sind auch der Kameralwissenschaftler Joseph von Sonnenfels und der Mediziner und (wie Anton de Haen) Leibarztcite-ref-16[16] Maria Theresias Gerard van Swieten als Reformator der UniversitĂ€t Wien.cite-ref-17[17]
Die Kaiserin scheute sich nicht, bei ihren Reformen auch von PreuĂen zu lernen. Dies gilt etwa fĂŒr eine von den StĂ€nden losgelöste Verwaltung, fĂŒr die MilitĂ€rreform und fĂŒr die Bildungspolitik. Getragen war die Politik vom Geist des aufgeklĂ€rten Absolutismus. Maria Theresia selbst schrieb: âSo ist ein LandesfĂŒrst schuldig, zu Aufnahme oder Erleichterung seiner LĂ€nder und Unterthanen wie auch deren Armen, alles anzuwenden, keineswegs aber mit Lustbarkeiten, Hoheiten und Magnifizenz die einhebenden Gelder zu verschwenden.âcite-ref-bv300-18-0[18]
Ein roter Faden ihrer Reformpolitik war, dass an Stelle der ĂŒberkommenen und zersplitterten stĂ€ndischen Einrichtungen ein zentraler, absolutistisch regierter Staatsapparat treten sollte.cite-ref-19[19] TatsĂ€chlich wurde die Bedeutung der StĂ€nde und das Mitspracherecht des Adels in den ErblĂ€ndern wĂ€hrend ihrer Regierungszeit immer weiter zurĂŒckgedrĂ€ngt und beschrĂ€nkte sich schlieĂlich im Wesentlichen auf die grundherrlichen Rechte.cite-ref-bv301-20-0[20]
Staatsorganisation
Am Anfang ihrer Reformen stand im Jahr 1742 die Schaffung der Haus-, Hof- und Staatskanzlei als Behörde mit vor allem auĂenpolitischen Kompetenzen. Die eigentliche Reformpolitik setzte dann nach dem Ende des Ăsterreichischen Erbfolgekrieges ein, unter anderem auch, da angesichts der hohen Kriegskosten die Reform der Staatsfinanzen besonders dringlich war, weshalb Maria Theresia die Erhebung zusĂ€tzlicher Steuern fĂŒr die Regierung und das MilitĂ€r verkĂŒndete. Damit begann eine grundlegende Neuordnung des österreichischen Steuerwesens. Die nunmehr allgemeine Steuerpflicht erfasste erstmals auch Adel und Klerus. Als Basis der Besteuerung wurde ein allgemeiner Kataster eingefĂŒhrt (âTheresianischer Katasterâ), der auch fĂŒr die Finanz- und Wirtschaftspolitik Bedeutung hatte.cite-ref-bv301-20-1[20]
Im Jahr 1749 wurde das Directorium in publicis et cameralibus gegrĂŒndet. Es hatte politische und finanzielle Kompetenzen, die zuvor bei der Hofkammer lagen. Die Ăsterreichische und die Böhmische Hofkanzlei gingen in der neuen Zentralbehörde auf, was die Regierung zentralisierte und stĂ€rkte. Unterhalb der Zentralbehörden wurden in einer hierarchischen Struktur untergeordnete Instanzen geschaffen. FĂŒr die einzelnen LĂ€nder, mit Ausnahme der Ăsterreichischen Niederlande und Ungarns, wo sich die bisherigen stĂ€ndischen Einrichtungen halten konnten, wurden oberste Behörden und darunter eine Kreisorganisation geschaffen. Diese diente auch als gewisser Schutz der Bauern vor der WillkĂŒr der Grundherren. Die Kompetenzen des Direktoriums nahmen weiter zu und umfassten ab 1756 auch die Rechte des Generalkriegskommissariats. Auf Dauer erwies sich die Zentrale aber als zu schwerfĂ€llig, so dass 1761 die ZustĂ€ndigkeit fĂŒr die Finanzverwaltung wieder ausgegliedert wurde. Die Behörde wurde in Ăsterreichische und Böhmische Hofkanzlei umbenannt.cite-ref-bv301-20-2[20]
Heeresreform
Der Verlauf des Ăsterreichischen Erbfolgekrieges hatte deutlich gemacht, dass die Armee reformbedĂŒrftig war. Maria Theresia verdoppelte die StĂ€rke ihrer Armee und es wurde eine Heeresreform betrieben. Die Reform wurde vor allem von Leopold Joseph von Daun, Karl Alexander von Lothringen und Joseph Wenzel von Liechtenstein geplant. Dabei wurde aus der bislang kaiserlichen Armee ein österreichisches Heer. Die preuĂische Armee, im Ăsterreichischen Erbfolgekrieg Gegner, wurde zum wichtigen Vorbild. 1751 lieĂ Maria Theresia in Wiener Neustadt die Theresianische MilitĂ€rakademie errichten.
Die regulĂ€re Armee hatte eine SollstĂ€rke von 108.000 Mann. Darin eingerechnet waren noch nicht die Grenzsoldaten an der MilitĂ€rgrenze in SĂŒdosteuropa mit zirka 40.000 Mann. Im SiebenjĂ€hrigen Krieg zeigte sich, dass die QualitĂ€t der Armee deutlich besser geworden war. Aus Anlass der siegreichen Schlacht bei Kolin im Jahr 1758 stiftete die Herrscherin den Maria-Theresia-Orden. Als ziviles GegenstĂŒck galt ab 1764 der Sankt-Stephan-Orden.cite-ref-bv303-22-0[22]
Justizreformen
In Maria Theresias Zeit fielen bedeutende Reformen des Justizwesens. Die Organisation des Reichshofrates wurde verbessert und die Monarchin schuf ein Höchstgericht, dessen Aufgabe es war, das Recht in den österreichischen Landen aufrechtzuerhalten. Die Patrimonialgerichtsbarkeit der Grundherren wurde stark eingeschrĂ€nkt, ebenso die Kompetenzen vieler Stadtgerichte.cite-ref-23[23] Der Zentralisierung des Staates entgegen standen die unterschiedlichen Formen der Rechtsprechung in den verschiedenen Territorien. Maria Theresia lieĂ die Rechte der LĂ€nder im 1769 veröffentlichten Codex Theresianus sammeln. Auf dieser Grundlage sollte eine Rechtsvereinheitlichung vorgenommen werden. Sie fĂŒhrte mit der Constitutio Criminalis Theresiana erstmals ein einheitliches Strafrecht fĂŒr alle Habsburger LĂ€nder â ausgenommen Ungarn â ein. Inhaltlich war es ganz vom ĂŒberkommenen Recht geprĂ€gt. AufklĂ€rung oder Naturrecht spielten noch keine Rolle. Erst 1776 unter dem Einfluss ihres Sohnes Joseph wurde die Folter abgeschafft.cite-ref-bv302-21-1[21]
Bildungspolitik
Eine wichtige Rolle spielte die Bildungspolitik. Eine bedeutende Rolle ĂŒbernahm der schlesische Augustiner-Abt Johann Ignaz von Felbiger, der von Friedrich II. nach Ăsterreich geschickt worden war. Im Jahr 1760 wurde mit der âStudien- und BĂŒcher-Zensur-Hofkommissionâ eine zentrale Behörde fĂŒr die Bildungspolitik geschaffen. Maria Theresia regelte den Schulbetrieb durch EinfĂŒhrung der generellen Unterrichtspflicht in der Allgemeinen Schulordnung fĂŒr die deutschen Normal-, Haupt und Trivialschulen in sĂ€mmtlichen Kayserlichen Königlichen ErblĂ€ndern (unterzeichnet am 6. Dezember 1774). Auf dem Land wurden einklassige Volksschulen fĂŒr die sechs- bis zwölfjĂ€hrigen Kinder eingerichtet.
Zu den grundlegenden Kenntnissen gehörten die Religion, das Lesen geschriebener und gedruckter Texte, die Kurrentschrift, die Rechenkunst in fĂŒnf Speciescite-ref-24[24] sowie Anleitung zu Rechtschaffenheit und Wirtschaft. In den (dreiklassigen) Hauptschulen waren weiter vorgesehen: schriftlicher Aufsatz, Geometrie, Haushaltungskunde, Landwirtschaftslehre, Geographie und Geschichte. Schon in der ersten Theresianischen Schulordnung legte man Wert darauf, âdaĂ nicht bloĂ das GedĂ€chtniĂ gesehen, noch die Jugend mit dem Auswendiglernen ĂŒber die Nothwendigkeit geplagt sondern der Verstand derselben aufgeklĂ€retâ wurde.cite-ref-25[25]
Beim Tod von Maria Theresia bestanden bereits 500 dieser Trivialschulen. Allerdings gelang es keineswegs, alle Kinder zu unterrichten. Die Zahl der Analphabeten blieb relativ hoch. In den StĂ€dten richtete man Hauptschulen mit drei Klassen ein. Die Lehrer erfuhren ihre Ausbildung in den Normalschulen. Es kam daneben auch zur Reform des höheren Schulwesens. Im Hochschulbereich spielte die Aufhebung des Jesuitenordens, der auch die UniversitĂ€t Wien kontrolliert hatte, im Jahr 1773 eine wichtige Rolle. Die Hochschule ging nun in den staatlichen Verantwortungsbereich ĂŒber. Die medizinische FakultĂ€t der UniversitĂ€t Wien wurde besser ausgestattet und die UniversitĂ€t um die Neue Aula erweitert. Noch bis heute wird in der von ihr gegrĂŒndeten ehemaligen Ritterakademie Theresianum in Wien unterrichtet. Daneben wurden weitere spezielle Schulen und Akademien fĂŒr bestimmte Berufszweige gegrĂŒndet. 1770 wurde in Schemnitz die Bergakademie gegrĂŒndet.cite-ref-26[26]
Wirtschaftsreformen
In der Wirtschaftspolitik folgte Maria Theresia einer jĂŒngeren Form des Merkantilismus, wie sie etwa Joseph von Sonnenfels propagierte. Ziel war die Vermehrung der Bevölkerung, die Sicherung der ErnĂ€hrung und die Schaffung neuer Verdienstmöglichkeiten. Eine florierende Wirtschaft wirkte sich positiv auf die Steuereinnahmen aus und trug letztlich dazu bei, eine groĂe Armee zu unterhalten. Auch wirtschaftspolitisch war die Konkurrenz mit PreuĂen ein wichtiger Faktor, Maria Theresia war bestrebt, mit der Wirtschaftsförderung in anderen Gebieten den Verlust Schlesiens auszugleichen.cite-ref-27[27]
Eine persönliche Besonderheit war ihre Vorliebe fĂŒr das Spinnen, das ĂŒberall die Bevölkerung vom MĂŒĂiggang und der Faulheit abhalten sollte: Die feudalen Spinnpflichten wurden reaktiviert (1753), alle Kinder sollten im Winter spinnen lernen (1765), selbst die Soldaten und ihre Familien mussten durch stetes Spinnen âIndustriösitĂ€tâ zeigen.cite-ref-28[28]
Land und Stadt, Bauernstand und BĂŒrgertum sollten zu ihrer Zeit getrennt bleiben. Die Stadt blieb Ort des Handwerks, wĂ€hrend auf dem Land nur die nötigsten handwerklichen Berufe vorhanden blieben â diese Trennung zwischen Stadt und Land schien Maria Theresia zur Erhaltung des Gleichgewichts notwendig. Allerdings sollten neue Manufakturen und Ă€hnliche Betriebe auch auf dem Land angesiedelt werden. Anfangs wurden nach Vorbild Karls VI. noch Monopole vergeben, wovon man aber in der Zeit Maria Theresias abkam, weil Privilegien fĂŒr die wirtschaftliche Entwicklung auf Dauer nicht förderlich waren. In Böhmen und MĂ€hren entwickelte sich in der Folge eine leistungsfĂ€hige Textilproduktion. Die Bereitschaft des Adels, in neue Unternehmen zu investieren, wirkte sich positiv aus. Im deutschen Teil der Monarchie war diese Bereitschaft weniger ausgeprĂ€gt. In Tirol scheiterte die merkantile Gewerbepolitik sogar, weil sich Teile der Bevölkerung gegen die Ansiedlung von Manufakturen wehrten.cite-ref-fb249-29-0[29]
Es kam zur Abschaffung der Zunftordnungen, weil diese dem Wachstum der Wirtschaft entgegenstanden. Im AuĂenhandel wurde die Ausfuhr forciert, wĂ€hrend die Einfuhr durch Zölle beschrĂ€nkt wurde. Im Bereich des Binnenhandels kam es zum Abbau von Zoll- und Mautstellen mit dem Ziel, einen einheitlichen Wirtschaftsraum zu schaffen. Dabei wurden in einer Zollordnung von 1775 Böhmen und die österreichischen Erblande zu einem Zollgebiet zusammengeschlossen. Die Transitgebiete Tirol, Vorarlberg und die Vorlande blieben wie bisher. Ein weiterer Zollverband bestand aus Ungarn, dem Banat und SiebenbĂŒrgen. In den restlichen Territorien gab es jeweils eigene Zollgebiete. Im Bereich des Verkehrs wurden neue KanĂ€le und StraĂen gebaut sowie das Postwesen verbessert.
Hinsichtlich der bÀuerlichen Bevölkerung strebte Maria Theresia Erleichterungen an. Die Leibeigenschaft wurde eingeschrÀnkt. Dem Missbrauch der Robotarbeit durch die Grundherrn sollte eine Urbarialkommission begegnen. In den Jahren 1775, 1777 und 1778 wurden Robotpatente erlassen, die die Fronarbeit beschrÀnkten.cite-ref-30[30]
Seit 1749 wurden fĂŒr die unterschiedlichen Regionen sogenannte Manufakturtabellen angelegt, und man versuchte, die BeschĂ€ftigung der Bevölkerung in den einzelnen Wirtschaftszweigen zu erfassen. Auf einer insgesamt schlechten Datengrundlage sollte eine regionale Arbeitsteilung erfolgen. Ungarn wurde daraufhin kurzerhand zum Agrargebiet erklĂ€rt. Eine gewerbliche Entwicklung wĂ€re damit ausgeschlossen gewesen. Letztlich scheiterte dieses Vorhaben aber am Widerstand in den Territorien.cite-ref-fb249-29-1[29]
Bevölkerungspolitik
Zur Wirtschaftsförderung zĂ€hlte auch die Förderung der Zuwanderung in die wĂ€hrend der TĂŒrkenkriege der Vergangenheit entvölkerten Gebiete Ungarns. Die meisten Siedler kamen aus Territorien des Heiligen Römischen Reiches, vor allem aus den katholischen Territorien SĂŒdwestdeutschlands (âDonauschwabenâ).cite-ref-bv301-20-3[20] Die Ziele waren mehrschichtig: Zum einen sollten die neuerworbenen Gebiete gegenĂŒber dem osmanischen Reich gesichert werden. Zum anderen ging es auch darum, durch die Ansiedlung deutscher Siedler Unruhen in Ungarn zu verhindern. Maria Theresia grĂŒndete die sogenannten Impopulationskommissionen. Diese warben in den dicht besiedelten Regionen des Reiches Siedler an. Aber es kam auch zu ZwangsmaĂnahmen: Protestanten aus den ErblĂ€ndern, unzufriedene Bauern, heimatlose Unterschichten und sogar Kriegsgefangene aus PreuĂen wurden nach SĂŒdosteuropa verbracht. Die Neusiedler verbesserten nicht nur die Landwirtschaft, sondern in Oberungarn (heutige Slowakei) oder in SiebenbĂŒrgen entstanden auch leistungsfĂ€hige Montanwirtschaften. Im Gebiet des Temescher Banats stieg die Bevölkerungszahl zwischen 1711 und 1780 von 25.000 auf 300.000 Einwohner an.cite-ref-fb249-29-2[29]
Religionspolitik
In religiöser Hinsicht war Maria Theresias Religionspolitik geprĂ€gt vom Barock-Katholizismus, aber auch reformerische Strömungen spielten eine Rolle. Zunehmend wurde die Politik aber unter dem Einfluss des Jansenismus frommer. Maria Theresia schuf zur BekĂ€mpfung der Unsittlichkeit eine Keuschheitskommission. Sie wehrte sich noch bis zum Lebensende strikt, den Nichtkatholiken gegenĂŒber Toleranz zu ĂŒben, was zu einem schweren Konflikt mit ihrem Sohn Joseph fĂŒhrte. Die Aufhebung des Jesuitenordens 1773 ging nicht von ihr aus, sondern sie vollzog das pĂ€pstliche Verbot eher unwillig.cite-ref-31[31] Maria Theresia bekĂ€mpfte den Protestantismus vor allem in Ăsterreich. Die vertriebenen Protestanten wurden in entfernten und dĂŒnn besiedelten Gebieten wie in SiebenbĂŒrgen, dem Banat oder in der Batschka angesiedelt.cite-ref-bv301-20-4[20]
Auch den Juden gegenĂŒber betrieb sie ĂŒber verschĂ€rfte Judenordnungen (1753, 1764) eine restriktive Politikcite-ref-32[32], zu der eine Bartpflicht und das Tragen des Gelben Flecks gehörten.cite-ref-33[33] Sie lieĂ nach dem Ersten Schlesischen Krieg und dem Ende der preuĂischen Besetzung Prags 1744 im Zweiten Schlesischen Krieg 20.000 Juden aus Prag und schlieĂlich aus ganz Böhmen ausweisencite-ref-34[34], bevor sie dies 1748 abmilderte, weil der wirtschaftliche Schaden zu groĂ war. Trotz der alles andere als judenfreundlichen Politik Maria Theresias wurden vor, aber auch in ihrer Zeit Fundamente fĂŒr ein AufblĂŒhen des jĂŒdischen Lebens in der Reichshauptstadt Wien gelegt. Mithilfe der Zahlungen, die den prosperierenden Hofjuden, darunter Wolf Wertheimer und Marx Schlesinger, auferlegt wurden, konnten in Wien prachtvolle ReprĂ€sentativbauten wie Schloss Schönbrunn, die Karlskirche oder die kaiserliche Hofbibliothek am Josephsplatz (die heutige Nationalbibliothek) errichtet werden. Als bedeutender Finanzier Maria Theresias ist der portugiesische Hoffaktor Diego dâAguilar zu nennen, der am Ende 1749 aber aus Wien fliehen musste.cite-ref-35[35]
Reichspolitik
Hinsichtlich der Reichspolitik war ihr Gemahl, Kaiser Franz I. Stephan, zustĂ€ndig. Bemerkenswert fĂŒr die geringe praktische Bedeutung der Kaiserkrone ist, dass Maria Theresia und ihr Mann 1749 die Konferenzminister um gutachterliche ĂuĂerungen zu der Frage ersuchten, ob es ĂŒberhaupt noch einen Sinn ergebe, an der Kaiserkrone festzuhalten. Die Antworten fielen unterschiedlich aus. Es war letztlich ein Argument von Franz Stephan, das sich durchsetzte. âWie das Reich ohne des Erzhauses beystand nicht aufrecht erhalten werden kann, also auch des Erzhauses trennung vom reich dasselbe vielen und groĂen gefahren ausgesetzt werde.âcite-ref-36[36] TatsĂ€chlich spielte das Reich wĂ€hrend des SiebenjĂ€hrigen Krieges, der auch als Reichskrieg gefĂŒhrt wurde, noch einmal eine wichtige Rolle.cite-ref-37[37]
AuĂenpolitik
Ihre Innen- und AuĂenpolitik war darauf ausgerichtet, PreuĂen âim Feldeâ zu schlagen und wieder in den Besitz der annektierten Gebiete zu gelangen. Der PreuĂenkönig blieb ihr Feindbild. Mit der Zeit nahmen ihre ĂuĂerungen zu Friedrich II. fast beleidigende Formen an. Sie sprach vom âMonstrumâ und âelenden König.âcite-ref-bv300-18-1[18]
Vor diesem Hintergrund setzte man in Wien auf einen Umbau der BĂŒndnissysteme. Personell wird dies durch die Ablösung von Staatsminister Bartenstein durch Kaunitz-Rietberg im Jahr 1753 deutlich. Schon 1749 hatte Kaunitz fĂŒr eine AnnĂ€herung an Frankreich geworben.cite-ref-38[38] Aufs höchste bedrohlich erschien das BĂŒndnis von PreuĂen mit GroĂbritannien in der Konvention von Westminster im Jahr 1756. Auch vor diesem Hintergrund war fĂŒr Wien die AnnĂ€herung an Frankreich wichtiger als die jahrhundertelange Feindschaft zwischen den Habsburgern und dem Nachbarland. So kam es im selben Jahr zu einem österreichisch-französischen DefensivbĂŒndnis. Dies bedeutete das Renversement des alliances, die Umkehrung des bisherigen europĂ€ischen BĂŒndnissystems. Diese Neuorientierung spiegelte sich auch in der Heirat von Marie-Antoinette mit dem französischen Thronerben wider. Mit Ăsterreich war auch Russland verbĂŒndet.cite-ref-39[39]
Friedrich II. marschierte am 29. August 1756 in Kursachsen â einem VerbĂŒndeten Ăsterreichs â ein. Damit begann der SiebenjĂ€hrige Krieg. Neben dem Kampf um Schlesien, das Maria Theresia noch nicht aufgegeben hatte, war der Krieg ein globaler Konflikt vor allem zwischen Frankreich und England um die Macht in Ăbersee. Der Krieg selbst zog sich jahrelang hin, ohne dass eine der beiden Seiten auf dem europĂ€ischen Kriegsschauplatz entscheidende Erfolge erzielen konnte. Die Ăsterreicher siegten beispielsweise bei Kolin, Hochkirch oder Kunersdorf. Die PreuĂen gewannen unter anderem die Schlachten bei RoĂbach, Leuthen und Torgau. Der Krieg endete 1763 mit dem Frieden von Hubertusburg, mit dem Schlesien endgĂŒltig an PreuĂen fiel.cite-ref-40[40]
Um den Verlust Schlesiens zumindest teilweise auszugleichen, beteiligte sich Maria Theresia 1772 an der ersten Teilung Polens. Dadurch erwarb sie Galizien und Lodomerien. Diese aggressive Politik fiel der Kaiserin schwer, aber letztlich setzte sich das Staatsinteresse durch. Friedrich II. kommentierte: âSie weinte, aber nahm.âcite-ref-41[41] Nach 1765 wurde ihr Sohn Joseph Mitregent. Allerdings gab es dabei auch auĂenpolitisch Meinungsunterschiede. So beendete er auch Maria Theresias Kolonialpolitik. Im Jahr 1773 bereitete Joseph den Erwerb der Bukowina durch Annexion vor. Dessen Bereitschaft, nach dem Tod des bayerischen KurfĂŒrsten Maximilian III. im Bayerischen Erbfolgekrieg österreichische AnsprĂŒche gewaltsam durchzusetzen, stieĂ auf Kritik von Maria Theresia. Immerhin kam durch Vertrag das Innviertel 1779 an Ăsterreich.cite-ref-42[42]
Heiratspolitik
Nachkommen Maria Theresias (zum Ausklappen)
Aus der Ehe mit dem römisch-deutschen Kaiser Franz I. Stephan gingen 16 Kinder hervor, von denen sechs noch zu Lebzeiten ihrer Mutter starben. Zuerst brachte Maria Theresia drei Töchter zur Welt: Maria Elisabeth (1737â1740), Maria Anna (1738â1789) und Maria Karolina (1740â1741). Das vierte Kind war der spĂ€tere Kaiser Joseph II., welchen seine Mutter 1765 zum Mitregenten in den österreichischen Landen erhob. Nach dem Tod Maria Theresias 1780 regierte er die habsburgischen Territorien alleine. Seine Mutter lieĂ ihn 1760 mit Prinzessin Isabella von Parma, der Tochter Herzog Philipps von Parma, verheiraten. In zweiter Ehe wurde Joseph II. mit Prinzessin Maria Josepha von Bayern, der Tochter Kaiser Karls VII., vermĂ€hlt. In den nĂ€chsten Jahren folgten die Geburten von Maria Christina (1742â1798), Maria Elisabeth (1743â1808) und Karl Joseph. Das neunte Kind war der spĂ€tere Kaiser Leopold II. (1747â1792). Er ĂŒbernahm 1790 nach dem Tod Josephs II. die Herrschaft in der Habsburgermonarchie und war mit Maria Ludovica von Spanien, der Tochter König Karls III., verheiratet. Die drei folgenden Nachkommen Maria Theresias Maria Karolina (1748â1748), Johanna Gabriela (1750â1762) und Maria Josepha (1751â1767) erreichten nicht das Erwachsenenalter. Die letzten vier Kinder Maria Theresias konnten fĂŒr die Dynastie abermals entweder vorteilhaft verheiratet werden oder stiegen selbst zu ReichsfĂŒrsten auf: Maria Karolina (1752â1814) wurde als Gemahlin von Ferdinand I. Königin von Neapel-Sizilien. Ferdinand Karl Anton (1754â1806) ging eine Ehe mit Herzogin Maria Beatrice dâEste ein, der Tochter des Herzog Herkulesâ III. von Modena. Die jĂŒngste Tochter Maria Theresias, Marie-Antoinette, wurde an der Seite des spĂ€teren Ludwigs XVI. Königin von Frankreich. Der jĂŒngste Sohn, Maximilian Franz (1756â1801), trat das Amt eines Erzbischofs und KurfĂŒrsten von Köln an. Maria Theresia und ihr Staatsminister Kaunitz erhofften insbesondere durch EheschlieĂungen mit dem Haus Bourbon einen Machtzuwachs fĂŒr das Haus Ăsterreich zu erreichen (siehe auch Heiratspolitik der Habsburger). Die Dynastie der Bourbonen regierte in Frankreich, Spanien, Neapel-Sizilien und Parma. Die Allianz mit Paris und Madrid war gegen den preuĂischen Rivalen bzw. gegen Friedrich II. gerichtet.
Im Vergleich zu der reibungslosen Realisierung der Heiratsprojekte ihrer Söhne wurde Maria Theresia bei den Eheverhandlungen ihrer Töchter mit zahlreichen Problemen konfrontiert. Die Ă€lteste Tochter, Erzherzogin Maria Anna, blieb aufgrund ihrer schlechten Gesundheit unverheiratet. Das kurz vor der Verwirklichung stehende Heiratsprojekt, die VermĂ€hlung zwischen der hĂŒbschen Erzherzogin Marie Elisabeth von Ăsterreich und dem französischen König Ludwig XV., scheiterte an einer Pockenerkrankung der jungen Erzherzogin. WĂ€hrend sich Erzherzogin Marie Christine von Ăsterreich als einzige ihren Ehemann, Herzog Albert von Sachsen-Teschen, selbst auswĂ€hlen durfte, wurde Erzherzogin Maria Amalia von Ăsterreich gegen ihren Willen und mit heftigem Widerstand seitens der jungen Frau mit Herzog Ferdinand I. von Bourbon-Parma verheiratet. Erzherzogin Johanna Gabriela von Ăsterreich und ihre Schwester Erzherzogin Maria Josepha von Ăsterreich starben beide an den Pocken, so dass Erzherzogin Maria Karolina den Platz als Braut von König Ferdinand I. von Neapel-Sizilien einnehmen musste. Die Heirat von Maria Karolinas Lieblingsschwester Erzherzogin Maria Antonia von Ăsterreich und dem spĂ€teren König Ludwig XVI. von Frankreich war das letzte und zugleich ehrgeizigste Eheprojekt von Maria Theresia.
Bauherrin
Mit dem Namen Maria Theresias ist der Bau von Schloss Schönbrunn in Wien verbunden. Karl VI. hatte das Schloss, das von Fischer von Erlach entworfen und 1696â1701 als Jagdschloss fĂŒr Joseph I. errichtet wurde, seiner Tochter geschenkt, und sie lieĂ es vom Hofbauamtsleiter Nikolaus von Pacassi 1743â1749 umbauen. So entstand eine völlig andere Raumaufteilung und ein eigenes Theater. Der aufgewertete Schönbrunner Prachtbau wurde das Lieblingsschloss der Kaiserin. Sie verbrachte dort die Sommermonate mit ihrer Familie. Im Schlosspark zu Schönbrunn lieĂ Maria Theresia die Gloriette als Ehrenmal zur Erinnerung an die Schlacht von Kolin errichten, in der österreichische Truppen am 18. Juni 1757 erstmals in einer offenen Feldschlacht den fĂŒr unĂŒberwindlich gehaltenen Friedrich II. besiegt hatten.
Pacassi gestaltete fĂŒr sie u. a. auch den Redoutensaaltrakt der Hofburg neu (1760).
1762 erwarb Maria Theresia in Laxenburg den Blauen Hof und das angrenzende Prucknerische Haus. Ab 1756 erfolgte ein groĂer Um- und Ausbau durch Nikolaus von Pacassi. Etwa 1770 wurde auf den Blauen Hof das Belvedere (Malereien darin von Joseph Pichler) aufgesetzt. Pacassi modifizierte den Bau, wobei die Einfahrten von der Ost- auf die Nordseite zum Schlossplatz hin verlegt wurden.cite-ref-43[43] So wurde es zum kaiserlichen Sommerschloss und war die Lieblingsresidenz von Maria Theresia.cite-ref-44[44]
Im Jahr ihrer Heirat 1736 hatte ihr Gemahl Franz Stephan das Schloss HolĂÄ an der ungarisch-mĂ€hrischen (heute slowakisch-mĂ€hrischen) Grenze erworben; ab 1749 lieĂ das kaiserliche Paar die Renaissance-Feste zu einem dreiflĂŒgeligen Schloss im theresianischen Stil erweitern, ein Mustergut einrichten und nutzte den Besitz vor allem fĂŒr Parforcejagden auf Hochwild.
1755 hatte Maria Theresia von den Erben Prinz Eugens das Jagdschloss Schloss Hof erworben. Von 1725 bis 1729 war dort unter der Leitung von Lucas von Hildebrandt ein beschauliches Refugium fĂŒr Prinz Eugen von Savoyen, das fĂŒr seine höfischen Feste bekannt war, entstanden. Um fĂŒr GĂ€ste und Hofstaat Platz zu schaffen, lieĂ Maria Theresia 1772 das GebĂ€ude um eine Etage aufstocken und gab ihm damit im Wesentlichen das heutige Erscheinungsbild.
Letzte Jahre und Tod
Der schwerste persönliche Schicksalsschlag war der Tod von Franz Stephan 1765. Sie schrieb: âIch verlor einen Gatten, einen Freund, den einzigen Gegenstand meiner Liebe.â Nach seinem Tod trug Maria Theresia nur noch schwarze Witwentracht. In Gedenken an ihren Mann stiftete sie das Damenstift in Innsbruck.cite-ref-45[45] Joseph folgte dem Vater als Kaiser nach und war Mitregent von Maria Theresia. Die Beziehung zwischen beiden war konfliktreich. Maria Theresia war bei aller Reformbereitschaft doch stark vom Katholizismus und der barocken Tradition des Hauses Habsburg geprĂ€gt. Ganz anders Joseph, der eine Politik im Sinne der AufklĂ€rung verfolgte. Viele Ideen Josephs lehnte Maria Theresia als antikirchlich ab, und der Sohn konnte seine Ziele nicht so ohne weiteres gegen seine Mutter durchsetzen, die nach wie vor die Leitung des Staates innehatte.cite-ref-46[46]
Im Mai 1767 war Maria Theresia an den Pocken erkrankt. Nach knapp einer Woche befand sie sich bereits auf dem Weg der Besserung, wÀhrend ihre ebenfalls an den Pocken erkrankte Schwiegertochter, die Kaiserin Maria Josepha, starb.
Maria Theresia selbst starb mit 63 Jahren am 29. November 1780 an einer LungenentzĂŒndung.cite-ref-47[47] Ihre Bestattung gestaltete sich laut dem Hofprotokoll folgendermaĂen: âDer entseelte kai[ser]l[iche] allerhöchste Leichnam, welcher indessen in dem kais[erlichen] Zimmer aufbewahrt blieb, wurden den 30. darauf um 7 Uhr abends geöffnet und balsamiert. Die Exentrierung dauerte von 7 bis 11 Uhr Nachts, wobey der k. k. Protomedicus Kohlhammer gegenwĂ€rtig waren. Die Eröffnung und Einbalsamierung geschah durch die kais[erlich] kön[iglichen] Leib Chirurgen Jos[eph] Vanglinghen, Ferdinand von Lebercite-ref-48[48] und Anton Rechberger, wobey sich auch der Hofapotheker Wenzel Czerny brauchen liess. Freitags den 1. December frĂŒh morgens wurde der Leichnam in der grossen Hofkapelle auf einem 4 Stufen hohen unter einem schwarzen Baldachin errichteten TrauergerĂŒst in der demĂŒthigen Kleidung eines geistlichen Habites exponiert. Zur rechten Hand war der silberne Becher, worin das Herz; zur linken auf dem 3. Staffel abwĂ€rts des Hauptes der Kessel mit den Eingeweiden.â Weiters heiĂt es im Protokoll: âSonnabends den 2. wurde nachmittags in feierlicher Weise der Becher mit dem Herzen in die Loretokapelle und nach diesem der Kessel mit den Eingeweiden in die Herzogsgruft zu St. Stephan ĂŒberbracht. Sonntags den 3. December als an dem zum feierlichen BegrĂ€bnis bestimmten Tageâ erfolgte die Beisetzung des Körpers in der Wiener Kapuzinergruft in der âMaria-Theresien-Gruftâ in einem Doppelsarkophag an der Seite ihres 1765 verstorbenen Gemahls.cite-ref-hawlik56-49-0[49] Der vom Wiener Stadtmagistrat organisierte Trauergottesdienst fĂŒr Maria Theresia im Stephansdom fand hingegen erst im JĂ€nner 1781 statt.cite-ref-mariatheresia189-50-0[50] Maria Theresia gehört zu jenen 41 Personen, die eine âGetrennte Bestattungâ mit Aufteilung des Körpers auf alle drei traditionellen Wiener BegrĂ€bnisstĂ€tten der Habsburger (Kaisergruft, Herzgruft, Herzogsgruft) erhielten.
Titel
Nach dem Tode ihres Gatten Franz I. Stephan 1765 trug Maria Theresia folgenden âGroĂen Titelâ:
Maria Theresia, von Gottes Gnaden römische Kaiserin, Wittib, Königinn zu Hungarn, Böheim, Dalmatien, Croatien, Slavonien, Gallizien, Lodomerien, etc. etc., Erzherzoginn zu Ăsterreich, Herzoginn zu Burgund, zu Steyer, zu KĂ€rnten und zu Crain, GroĂfĂŒrstin zu SiebenbĂŒrgen, MarggrĂ€fin zu MĂ€hren, Herzoginn zu Braband, zu Limburg, zu Luxemburg und zu Geldern, zu WĂŒrttemberg, zu Ober- und Nieder-Schlesien, zu Mailand, zu Mantua, zu Parma, zu Piacenza und Guastalla, FĂŒrstinn zu Schwaben, gefĂŒrstete GrĂ€finn zu Habsburg, zu Flandern, zu Tirol, zu Hennegau, zu Kyburg, zu Görz und Gradisca, MarkgrĂ€finn des Heiligen Römischen Reiches zu Burgau, zu Ober- und Nieder Lausitz, GrĂ€finn zu Namur, Frau auf der Windischen Mark und zu Mecheln etc., verwittibte Herzoginn zu Lothringen und Baar, GroĂherzoginn zu Toskana, etc.cite-ref-51[51]
Schon nachdem ihr Mann 1745 die KaiserwĂŒrde erhalten hatte, wurde die Bezeichnung Kaiserin von ihr selbst und anderen verwendet.cite-ref-52[52] Neben den anderen Titeln wurde sie als Kaiserin Maria Theresia oder Maria Theresia von Ăsterreich bezeichnet, wobei letzteres oft auch fĂŒr Maria Teresa de Austria, Infantin von Spanien, und Königin von Frankreich (1638â1683) verwendet wird. Erst nachdem 1804 das Erb-Kaisertum Ăsterreich begrĂŒndet worden war, bezeichnete man sie als Maria Theresia, Kaiserin von Ăsterreich,cite-ref-53[53] Kaiserin Maria Theresia von Ăsterreichcite-ref-54[54] oder österreichische Kaiserin Maria Theresia.cite-ref-55[55]
Nachkommen
Aus der Ehe mit dem römisch-deutschen Kaiser Franz I. Stephan gingen 16 Kinder hervor, von denen sechs noch zu Lebzeiten ihrer Mutter starben:
1. Maria Elisabeth (1737â1740)
2. Maria Anna (1738â1789), Ăbtissin in Prag, lebte spĂ€ter in Klagenfurt
3. Maria Karolina (1740â1741)
4. Joseph II. (1741â1790) â 1760 Prinzessin Isabella von Parma, Tochter Herzog Philipps von Parma, Piacenza, Guastalla; â 1765 Prinzessin Maria Josepha von Bayern, Tochter Kaiser Karls VII.
5. Maria Christina (1742â1798), Statthalterin der Niederlande â 1766 Albert Kasimir von Sachsen, Herzog von Teschen
6. Maria Elisabeth (1743â1808), Ăbtissin in Innsbruck
7. Karl Joseph (1745â1761), Erzherzog
8. Maria Amalia (1746â1804) â 1769 Herzog Ferdinand von Parma, Sohn Herzog Philipps von Parma, Piacenza, Guastalla
9. Leopold II. (1747â1792) â 1765 Infantin Maria Ludovica von Spanien aus dem Hause Bourbon von Spanien, Tochter König Karls III.
10. Maria Karolina (1748â1748) Erzherzogin
11. Johanna Gabriela (1750â1762), verlobt mit König Ferdinand I. von Bourbon-Sizilien
12. Maria Josepha (1751â1767), verlobt mit König Ferdinand I. von Bourbon-Sizilien
13. Maria Karolina (1752â1814) â 1768 König Ferdinand I. von Bourbon-Sizilien, Sohn König Karls III. von Spanien
14. Ferdinand Karl Anton (1754â1806) â 1771 Herzogin Maria Beatrice dâEste, Erbtochter des Herzogs Herkulesâ III. von Modena
15. Marie-Antoinette (Maria Antonia) (1755â1793) â 1770 Ludwig (1754â1793), Dauphin, seit 1774 als Ludwig XVI. König von Frankreich, Sohn des Dauphin Louis von Frankreich
16. Maximilian Franz (1756â1801), Erzbischof und KurfĂŒrst von Köln
Ahnentafeln
| Ahnentafel Kaiserin Maria Theresia | Ahnentafel Kaiserin Maria Theresia | Ahnentafel Kaiserin Maria Theresia | Ahnentafel Kaiserin Maria Theresia | Ahnentafel Kaiserin Maria Theresia | Ahnentafel Kaiserin Maria Theresia | Ahnentafel Kaiserin Maria Theresia | Ahnentafel Kaiserin Maria Theresia | Ahnentafel Kaiserin Maria Theresia |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Alt-Eltern | Kaiser Ferdinand II. (1578â1637) â 1600 Maria Anna von Bayern (1574â1616) | König Philipp III. (Spanien) (1578â1621) â 1599 Margarete von Ăsterreich (1584â1611) | Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm (Pfalz-Neuburg) (1578â1653) â 1613 Magdalene von Bayern (1587â1628) | Landgraf Georg II. (Hessen-Darmstadt) (1605â1661) â 1627 Sophie Eleonore von Sachsen (1609â1671) | FĂŒrst August II. (Braunschweig-WolfenbĂŒttel) (1579â1666) â 1623 Dorothea von Anhalt-Zerbst (1607â1634) | Herzog Friedrich (Schleswig-Holstein-Norburg) (1581â1658) â 1632 Eleonore von Anhalt-Zerbst (1608â1681) | Graf Joachim Ernst von Oettingen-Oettingen (1612â1659) â 1638 Anna Dorothea von Hohenlohe (1621â1643) | Herzog Eberhard III. (WĂŒrttemberg) (1614â1674) â 1637 Anna Katharina Dorothea von Salm-Kyrburg (1614â1655) |
| UrgroĂeltern | Kaiser Ferdinand III. (1608â1657) â 1631 Maria Anna von Spanien (1606â1646) | Kaiser Ferdinand III. (1608â1657) â 1631 Maria Anna von Spanien (1606â1646) | KurfĂŒrst Philipp Wilhelm (Pfalz) (1615â1690) â 1653 Elisabeth Amalie von Hessen-Darmstadt (1635â1709) | KurfĂŒrst Philipp Wilhelm (Pfalz) (1615â1690) â 1653 Elisabeth Amalie von Hessen-Darmstadt (1635â1709) | Herzog Anton Ulrich (Braunschweig-WolfenbĂŒttel) (1633â1714) â 1656 Elisabeth Juliane von Holstein-Norburg (1634â1704) | Herzog Anton Ulrich (Braunschweig-WolfenbĂŒttel) (1633â1714) â 1656 Elisabeth Juliane von Holstein-Norburg (1634â1704) | FĂŒrst Albrecht Ernst I. von Oettingen-Oettingen (1642â1683) â 1665 Christine Friederike von WĂŒrttemberg (1644â1674) | FĂŒrst Albrecht Ernst I. von Oettingen-Oettingen (1642â1683) â 1665 Christine Friederike von WĂŒrttemberg (1644â1674) |
| GroĂeltern | Kaiser Leopold I. (1640â1705) â 1676 Eleonore Magdalene Therese von der Pfalz (1655â1720) | Kaiser Leopold I. (1640â1705) â 1676 Eleonore Magdalene Therese von der Pfalz (1655â1720) | Kaiser Leopold I. (1640â1705) â 1676 Eleonore Magdalene Therese von der Pfalz (1655â1720) | Kaiser Leopold I. (1640â1705) â 1676 Eleonore Magdalene Therese von der Pfalz (1655â1720) | Herzog Ludwig Rudolf (Braunschweig-WolfenbĂŒttel) (1671â1735) â 1690 Christine Luise von Oettingen-Oettingen (1671â1747) | Herzog Ludwig Rudolf (Braunschweig-WolfenbĂŒttel) (1671â1735) â 1690 Christine Luise von Oettingen-Oettingen (1671â1747) | Herzog Ludwig Rudolf (Braunschweig-WolfenbĂŒttel) (1671â1735) â 1690 Christine Luise von Oettingen-Oettingen (1671â1747) | Herzog Ludwig Rudolf (Braunschweig-WolfenbĂŒttel) (1671â1735) â 1690 Christine Luise von Oettingen-Oettingen (1671â1747) |
| Eltern | Kaiser Karl VI. (1685â1740) â 1708 Elisabeth Christine von Braunschweig-WolfenbĂŒttel (1691â1750) | Kaiser Karl VI. (1685â1740) â 1708 Elisabeth Christine von Braunschweig-WolfenbĂŒttel (1691â1750) | Kaiser Karl VI. (1685â1740) â 1708 Elisabeth Christine von Braunschweig-WolfenbĂŒttel (1691â1750) | Kaiser Karl VI. (1685â1740) â 1708 Elisabeth Christine von Braunschweig-WolfenbĂŒttel (1691â1750) | Kaiser Karl VI. (1685â1740) â 1708 Elisabeth Christine von Braunschweig-WolfenbĂŒttel (1691â1750) | Kaiser Karl VI. (1685â1740) â 1708 Elisabeth Christine von Braunschweig-WolfenbĂŒttel (1691â1750) | Kaiser Karl VI. (1685â1740) â 1708 Elisabeth Christine von Braunschweig-WolfenbĂŒttel (1691â1750) | Kaiser Karl VI. (1685â1740) â 1708 Elisabeth Christine von Braunschweig-WolfenbĂŒttel (1691â1750) |
| Maria Theresia (1717â1780) | Maria Theresia (1717â1780) | Maria Theresia (1717â1780) | Maria Theresia (1717â1780) | Maria Theresia (1717â1780) | Maria Theresia (1717â1780) | Maria Theresia (1717â1780) | Maria Theresia (1717â1780) | Maria Theresia (1717â1780) |
Weibliche Ahnenreihe seit Albrecht I. â Elisabeth von KĂ€rnten
âą Elisabeth von KĂ€rnten, Görz und Tirol (* 1262, â 1313) â Albrecht I. von Ăsterreich, Römischer König (* 1255, â 1308, Sohn Rudolfs I. von Habsburg)
âą Anna von Ăsterreich (* 1275â1280, â 1327) â Herman III. von Brandenburg und Coburg = Herman II. von Henneberg und Salzwedel (* 1275â1280, â 1308, Askanier)
âą Jutta von Brandenburg und Coburg (* â 1300, â 1353) â Heinrich VIII. Graf von Henneberg-Schleusingen (* â 1288, â 1347)
âą Sophie von Henneberg (* â 1323, â 1372) â Albrecht der Schöne, Burggraf von NĂŒrnberg (* â 1319, â 1361, Hohenzollern-NĂŒrnberg)
âą Anna von ThĂŒringen (* 1377,â 4 Jul 1395) â Rudolf III., KurfĂŒrst von Sachsen-Wittenberg (â 1419, Askanier)
âą Scholastica von Sachsen-Wittenberg (* 1391â1395, â 1463) â Johann I., Herzog von Sagan (* â 1387, â 1439)
âą Margarethe von Sagan (* 1415â1422, â 1491) â Volrath oder Vollrad II., Graf von Mansfeld (* â 1380, â 1450)
âą Margarethe von Mansfeld (â 1468) â Johann II, Graf von Beichlingen (â 1485)
âą Felicitas von Beichlingen (* 1468, â 1500) â Ernst IV., Graf von Hohnstein, Herr in Lohra und Klettenberg (* â 1440, â 1508)
âą Anna II. von Honstein (â 6 Feb 1559) â Albrecht VII, Graf von Mansfeld-Hinterort (* 1481, â 1560)
âą Katharina von Mansfeld-Hinterort (* 1520â1521, â 1582) â Johann Georg I. von Mansfeld-Vorderort, Herr zu Eisleben (* 1515, â 1579)
âą Esther von Mansfeld-Vorderort (â 1605) â Georg II., Freiherr zu Criechingen (â 1607)
âą Anna Katharina von Criechingen (â 1638) â Johann Kasimir von Salm-Kyrburg (* 1577, â 1651)
âą Anna Katharina Dorothea von Salm-Kyrburg (* 1614, â 1655) â Eberhard III., Herzog von WĂŒrttemberg(-Mömpelgard) (* 1614, â 1674)
âą Christine Friederike von WĂŒrttemberg (* 1644, â 1674) â Albrecht Ernst I. zu Oettingen-Oettingen (1642â1683)
âą Christine Luise von Oettingen-Oettingen (* 1671, â 1747) â Ludwig Rudolf von Braunschweig-WolfenbĂŒttel (* 1671, â 1735, Welfe)
âą Elisabeth Christine von Braunschweig-WolfenbĂŒttel (* 1691, â 1750) â Karl VI., Römischer Kaiser, Erzherzog von Ăsterreich (â 1685, â 1740)
âą Maria Theresia
MĂ€nnliche Ahnenreihe seit Albrecht I. â Elisabeth von KĂ€rnten
âą Albrecht I. von Ăsterreich, Römischer König (* 1255, â 1308) â Elisabeth von KĂ€rnten, Görz und Tirol (* 1262, â 1313)
âą Albrecht II. von Ăsterreich (* 1298, â 1358) â Johanna von Pfirt (Jeanne de Ferrette) (* 1300, â 1351)
âą Leopold III. von Ăsterreich (* 1351, â 1386) â Viridis Visconti (* 1352, â 1414)
âą Ernst I. von Ăsterreich (* 1377, â 1424) â Cymburgis von Masowien (* 1394, â 1429)
âą Friedrich III., Römischer Kaiser, Erzherzog von Ăsterreich (* 1415, â 1493) â Eleonore Helena von Portugal (* 1436, â 1467)
âą Maximilian I., Römischer Kaiser, Erzherzog von Ăsterreich (* 1459, â 1519) â Maria von Burgund (* 1457, â 1482)
âą Philipp I. der Schöne, von Burgund (* 1478, â 1506) â Johanna von Kastilien, die wahnsinnige (* 1479, â 1555)
âą Ferdinand I. von Burgund, Römischer Kaiser (* 1503, â 1564) â Anna von Böhmen und Ungarn (* 1503, â 1547)
âą Ferdinand II. von Ăsterreich, Römischer Kaiser, Erzherzog von Ăsterreich (* 1578, â 1637) â Maria Anna von Bayern (* 1574, â 1616)
âą Ferdinand III. von Ăsterreich, Römischer Kaiser, Erzherzog von Ăsterreich (* 1608, â 1657) â Maria Anna von Spanien (* 1606, â 1646), Cousine
âą Leopold I. von Ăsterreich, Römischer Kaiser, Erzherzog von Ăsterreich (* 1640, â 1705) â Eleonore Magdalene von der Pfalz (* 1655, â 1720)
âą Karl VI., Römischer Kaiser, Erzherzog von Ăsterreich (* 1685, â 1740) â Elisabeth Christine von Braunschweig-WolfenbĂŒttel (* 1691, â 1750)
âą Maria Theresia
WĂŒrdigungen
Seit ihrem Wirken wurde die Regentin durch verschiedene Benennungen geehrt. Daneben sind ihr Ausstellungen, BĂŒcher und Filme gewidmet.
Maria-Theresien-Zimmer
In dem nach ihr benannten Raum, vor ihrem Stehbild finden in der Hofburg die bedeutendsten Zeremonien und EmpfÀnge des BundesprÀsidenten statt.
Geographie
âą TerĂ©zvĂĄros (deutsch âTheresienstadtâ) heiĂt seit 1777 der VI. Bezirk von Budapest.
âą Borgo Teresiano (âTheresienvorstadtâ), das ab 1749 errichtete heutige Stadtzentrum von Triest.
âą Theresienfeld, 1763 durch die Kaiserin gegrĂŒndete Gemeinde bei Wiener Neustadt in Niederösterreich.
âą Ebenso wurden verschiedene Orte namens TerezĂn auf dem Gebiet des heutigen Tschechien zumeist schon wĂ€hrend der Herrschaft der Regentin gegrĂŒndet.
âą Das Maria-Theresia-Riff (auch Maria-Theresia-Insel) ist eine Phantominsel im sĂŒdlichen Pazifik, die vorgeblich um 1844 von US-amerikanischen WalfĂ€ngern entdeckt wurde.
GebÀude
⹠Das Maria-Theresien-Schlössel, Jagdschloss und ehemaliger Eigenbesitz der Herrscherin
âą die Maria-Theresien-Kaserne (seit 1967) des Ăsterreichischen Bundesheeres in Wien
âą das auf die Kaiserin selbst zurĂŒckgehende Theresienbad in Wien-Meidling
Kriegsschiff
MĂŒnzen
âą Der Maria-Theresien-Taler ist eine seit 1741 geprĂ€gte historische MĂŒnze, die im Orient und Afrika bis ins frĂŒhe 20. Jahrhundert in Gebrauch war und bis heute als SilbermĂŒnze geprĂ€gt wird.
âą 1980 wurde eine österreichische 500-Schilling-MĂŒnze anlĂ€sslich des 200. Todestages der Kaiserin geprĂ€gt.
Musik
Die 48. Symphonie (1769) von Joseph Haydn trÀgt den nicht vom Komponisten stammenden Beinamen Maria Theresia.
StraĂennamen, DenkmĂ€ler (Auswahl)
âą Maria-Theresien-StraĂe in Wien Innere Stadt bzw. Alsergrund (1870) und der Maria-Theresien-Platz in der Inneren Stadt (1888).
âą Theresienring (TerĂ©z körĂșt), Teil des GroĂen Rings, eines Boulevards in Budapest.
âą Maria-Theresien-StraĂe in Innsbruck.
âą Die Maria-Theresien-StraĂe in Wels ist die VerlĂ€ngerung der zentralen RingstraĂe nach SĂŒdwesten, hier entstand das erste GebĂ€ude der Welser Sparkasse und des Landesgerichts Wels, und mit dem Maria-Theresien-Hochhaus 1967 das kurze Zeit höchste Hochhaus Ăsterreichs.
âą Maria-Theresien-Denkmal zwischen Kunst- und Naturhistorischem Museum mit den beigeordneten vier Tritonen- und Najadenbrunnen (UNESCO-Welterbe).
âą Maria-Theresien-Denkmal im Park Marie Terezie in Prag, errichtet im Jahr 2020.cite-ref-56[56]
Veranstaltungen, Ausstellungen, BĂŒcher
Seit 1995 findet im kroatischen Bjelovar ein Volksfest names Terezijana statt.
2017 fanden zum 300. Geburtstag Maria Theresias Ausstellungen in Wien und Niederösterreich statt. Zugleich brachte Barbara Stollberg-Rilinger eine neue, wissenschaftlich erarbeitete Biografie heraus.cite-ref-57[57]
Filme
In den meisten Filmen kam die Kaiserin stets nur als historische Nebenfigur vor, beispielsweise in den Verfilmungen des Lebens ihrer Tochter Marie Antoinette von 1938 oder 2006. In letzterem Film wurde die Rolle der Monarchin von Marianne Faithfull verkörpert. Auch in der seinerzeit populĂ€ren Fernsehserie Der Kurier der Kaiserin mit KlausjĂŒrgen Wussow kam die Kaiserin in einer etwas verklĂ€rten Rolle vor.
Daneben gibt es eine Reihe von Filmen, welche sich mit der Person Maria Theresia beschÀftigen und in welchen die Kaiserin die Hauptrolle darstellt:
âą 1951: Maria Theresia â Eine Frau trĂ€gt die Krone., Spielfilm von Emil-Edwin Reinert mit Paula Wessely in der Hauptrolle
⹠1980: Maria Theresia, Fernsehfilm von Kurt Junek mit Ulli Fessl und Marianne Schönauer in der Titelrolle
âą 1981: Wie der Mond ĂŒber Feuer und Blut, Fernsehfilm ĂŒber das erste Regierungsjahr Maria Theresias von Axel Corti mit Elisabeth Augustin und Friedrich von Thun in den Hauptrollen
âą Maria Theresia â MajestĂ€t und Mutter, von Monika Czernin fĂŒr ARTE, ORF, ZDF, Czech Television, 2017.
âą 2017â2022: Maria Theresia, österreichisch-tschechische Fernsehserie von Robert Dornhelm mit Marie-Luise Stockinger (Teil 1 und 2), Stefanie Reinsperger (Teil 3 und 4) bzw. Ursula Strauss (Teil 5) in der Titelrolle
BĂŒhne
âą 1903: Maria Theresia, TheaterstĂŒck von Franz von Schönthan, UrauffĂŒhrung am 17. Oktober 1903, Volkstheater, Wien
âą 2012: Maria Theresia, Oper von Roland Baumgartner, UrauffĂŒhrung am 11. Oktober 2012, Slowakisches Nationaltheater, Bratislava
âą 2025: Maria Theresia, Musical von Dieter Falk und Paul Falk (Musik), Jonathan Zelter (Liedtexte) und Thomas Kahry (Buch), UrauffĂŒhrung am 10. Oktober 2025, Ronacher, Wien
Quellen
âą Monika Czernin und Jean-Pierre Lavandier: Liebet mich immer. Maria Theresia. Briefe an ihre engste Freundin. Ueberreuter Verlag, 2017.
âą Severin Perrig (Ausgew.): âAus mĂŒtterlicher Wohlmeinungâ. Kaiserin Maria Theresia und ihre Kinder. Eine Korrespondenz. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger Weimar, Weimar 1999, ISBN 3-7400-1109-2.
âą Friedrich Walter (Ausgew.): Maria Theresia: Urkunden, Briefe, Denkschriften (= Die kleine BĂŒcherei. 240). Albert Langen / Georg MĂŒller, MĂŒnchen 1942.
âą Friedrich Walter (Hrsg.): Maria Theresia: Briefe und AktenstĂŒcke in Auswahl (= AusgewĂ€hlte Quellen zur deutschen Geschichte der Neuzeit. Band 12). 2., unverĂ€nderte Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1982, ISBN 3-534-03014-1 (erste Auflage 1968).
Literatur
âą Alfred von Arneth: Geschichte Maria Theresias. 10 BĂ€nde. Biblio-Verlag, OsnabrĂŒck 1971, ISBN 3-7648-0030-5 (Nachdruck der Ausgabe Wien 1863â1879).
âą Peter Berglar: Maria Theresia. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt, Reinbek 2004, ISBN 3-499-50286-0.
âą Edward Crankshaw: Maria Theresia. Die mĂŒtterliche MajestĂ€t. (= Heyne Biographien). 9. Auflage. Heyne, MĂŒnchen 1987, ISBN 3-453-55009-9.
âą Gabriele Marie Cristen: Maria Theresia; Zwischen Thron und Liebe. Knaur-Verlag, MĂŒnchen 2004.
âą Franz Herre: Maria Theresia, die groĂe Habsburgerin. Piper, MĂŒnchen 2004, ISBN 3-492-24213-8.
âą Walter Koschatzky (Hrsg.): Maria Theresia und ihre Zeit. Zur 200. Wiederkehr des Todestages. Ausstellung vom 13. Mai bis 26. Oktober 1980, Wien, SchloĂ Schönbrunn. Im Auftrag der Ăsterreichischen Bundesregierung veranstaltet vom Bundesministerium fĂŒr Wissenschaft und Forschung. Gistel, Wien 1980.
⹠Thomas Lau: Die Kaiserin. Maria Theresia. Böhlau, Wien 2016, ISBN 978-3-205-79421-9.
⹠Peter Reinhold: Maria Theresia. SocietÀts-Verlag, Frankfurt am Main 1977, ISBN 3-7973-0307-6.
âą Heinz Rieder: Maria Theresia. Herrscherin und Mutter. Diederichs, MĂŒnchen 1999, ISBN 3-424-01477-X.
âą Barbara Stollberg-Rilinger: Maria Theresia. Die Kaiserin in ihrer Zeit. Eine Biographie. C.H. Beck, MĂŒnchen 2017, ISBN 978-3-406-69748-7.
âą Werner Telesko, Sandra Hertel, Stefanie Linsboth (Hrsg.): Die ReprĂ€sentation Maria Theresias. Herrschaft und Bildpolitik im Zeitalter der AufklĂ€rung (= Schriftenreihe der Ăsterreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts. Band 19). Böhlau, Wien 2020, ISBN 978-3-205-23181-3.
âą Henry Vallotton: Maria Theresia. Die Frau, die ein Weltreich regierte Ullstein, Frankfurt 1991, ISBN 3-548-11649-3 (Originaltitel: Marie-ThĂ©rĂšse, impĂ©ratrice. Paris 1963. Ăbersetzt von Ulla Leippe).
âą Adam Wandruszka: Maria Theresia. Die groĂe Kaiserin (= Persönlichkeit und Geschichte. Band 110). Muster-Schmidt, Göttingen u. a. 1980, ISBN 3-7881-0110-5.
âą Adam Wandruszka: Maria Theresia, Erzherzogin von Ăsterreich. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 16. Duncker & Humblot, Berlin 1990, ISBN 3-428-00197-4, S. 176â180 (deutsche-biographie.de).
âą Juliana Weitlaner: Maria Theresia. Eine Kaiserin in Wort und Bild. Vitalis, Prag 2017, ISBN 978-3-89919-456-2.
âą Michael Yonan: Empress Maria Theresa and the Politics of Habsburg Imperial Art. Pennsylvania State University Press, University Park 2011, ISBN 978-0-271-03722-6.
Weblinks
Commons
: Maria Theresia von Ăsterreich
â Album mit Bildern
âą Literatur von und ĂŒber Maria Theresia im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
âą Werke von und ĂŒber Maria Theresia in der Deutschen Digitalen Bibliothek
âą Werke von Maria Theresia im Projekt Gutenberg-DE
âą Maria Theresia im Internet Archive
âą Eintrag zu Maria Theresia im Austria-Forum (im AEIOU-Ăsterreich-Lexikon)
âą Maria Theresia: Kinder, Kunst und Kinofilm. Ausstellung im Hofmobiliendepot, Wien von Alexandra Matzner
âą Heiner Wember: 20.10.1740 â Regierungsantritt von Maria Theresia von Ăsterreich WDR ZeitZeichen vom 20. Oktober 2015 (Podcast).
âą Maren Gottschalk: 13.05.1717 â Geburtstag Maria Theresia v. Ăsterreich WDR ZeitZeichen vom 13. Mai 2017 (Podcast).
Anmerkungen
cite-note-11. â Wolfsspur Magazin (Hrsg.): Eine Frau in mĂ€nnlichen Zeiten. Nr. 2/2017, 2017, S. 30â33.
cite-note-bv288-22. â Walter Pohl, Karl Vocelka: Die Habsburger. Eine europĂ€ische Familiengeschichte. Herausgegeben von Brigitte Vacha. Graz 1992, S. 288.
cite-note-33. â Walter Pohl, Karl Vocelka: Die Habsburger. Eine europĂ€ische Familiengeschichte. Herausgegeben von Brigitte Vacha. Graz 1992, S. 289.
cite-note-41. Georg Christoph Kriegl: Erb-Huldigung, Welche der Allerdurchleuchtigst-GroĂmĂ€chtigsten Frauen, Frauen Mariae Theresiae, Zu Hungarn, und Böheim Königin, Als Ertz-Herzogin zu Oesterreich, Von denen gesammten Nider-Oesterreichischen StĂ€nden, von PrĂ€laten, Herren, Rittern, auch StĂ€dt und MĂ€rckten allerunterthĂ€nigst abgeleget Den 22. Novembris Anno 1740. Und auf Verordnung Wohl-ermelten Löblichen Herren StĂ€nden, mit allen UmstĂ€nden auĂfĂŒhrlich beschrieben worden. Schilg, Wien 1740 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek, Sign. Res/2 Austr. 96 h).
cite-note-55. â Zitiert nach Franz Herre: Maria Theresia, S. 47.
cite-note-doerry-66. â Martin Doerry: Kaiserin Maria Theresia. Was fĂŒr ein Kerl! In: spiegel.de, 23. MĂ€rz 2017, abgerufen am 22. Dezember 2023.
cite-note-varga-77. â Benedek M. Varga: Making Maria Theresia âKingâ of Hungary. In: The Historical Journal. Band 64:2, MĂ€rz 2021, S. 233â254. DOI:10.1017/S0018246X20000151
cite-note-88. â Walter Pohl, Karl Vocelka: Die Habsburger. Eine europĂ€ische Familiengeschichte. Hrsg. von Brigitte Vacha, Graz 1992, S. 294.
cite-note-99. â Alois Schmid: Franz I. und Maria Theresia. In: Anton Schindling, Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519â1918. Heiliges römisches Reich, Ăsterreich, Deutschland. MĂŒnchen 1990, S. 235.
cite-note-1010. â Maria Theresia lieĂ sich am 25. Juni 1741 in St. Martinsdom zu PreĂburg zur Königin von Ungarn krönen. Die St.-Stephans-Krone wurde ihr vom FĂŒrstprimas von Ungarn und Erzbischof von Gran Emmerich EsterhĂĄzy aufs Haupt gesetzt. Palatinus Graf Johann PĂĄlffy assistierte bei der Krönung. (zitiert nach Anton Klipp: PreĂburg, Neue Ansichten zu einer alten Stadt. Karlsruhe/Stuttgart 2010, ISBN 978-3-927020-15-3, S. 76f).
cite-note-1111. â -in â Schreibung, Definition, Bedeutung, Beispiele. In: dwds.de. 9. April 2021, abgerufen am 20. Dezember 2023.
cite-note-1212. â Pressburger BeschlĂŒsse 1741. Diese Zusage gilt oft als eigentliche Geburtsstunde der spĂ€teren K.u.k.-Monarchie. Vgl. Berglar 1984: 41, zur militĂ€rischen UnterstĂŒtzung: Hans Bleckwenn: Der Kaiserin Hayduken, Husaren und Grenzer â Bild und Wesen 1740â1769. In: Joachim Niemeyer (Hrsg.): Zum MilitĂ€rwesen des Ancien RĂ©gime: Drei Grundlegende AufsĂ€tze (Neudruck zu Ehren des Verfassers anlĂ€Ălich seines 75. Geburtstags am 15. Dezember 1987). Biblio, OsnabrĂŒck 1987, S. 23â42. Vgl. Zitat: In dieser Lage stellte sich Maria Theresia unter den Schutz der Ungarn und am 11. September 1741 war es, dass sie zu PreĂburg in die Versammlung der Magnaten trat, worauf diese von der kurzen, aber beredten Ansprache der jungen, schönen FĂŒrstin, des bedrĂ€ngten Weibes und der bittenden Mutter begeistert, die SĂ€bel zogen und riefen: âMoriamur pro rege nostro.â (Wir werden sterben fĂŒr unseren König.) Die Ungarn hielten Wort, sie stellten in kĂŒrzester Zeit ein Heer auf, und diese RĂŒstungen schon waren hinreichend, Schrecken unter den Feinden hervorzurufen. Nach BLKĂ:Habsburg, Maria Theresia (deutsche Kaiserin) Wikisource. Vgl. auch Mittheilungen des k.u.k. Kriegsarchivs, 5. Band, S. 109. DIE FREIWILLIGEN AUFGEBOTEâŠ
cite-note-1313. â Zur Möglichkeit einer Wahl Maria Theresias zur römisch-deutschen Kaiserin schrieb der Staatsrechtler Johann Jacob Moser bereits im Jahr 1738: âDas Frauenzimmer endlich ist zwar weder durch ein Reichs-Gesetz, noch durch Reichs-Herkommen, von der Kayser WĂŒrde ausgeschlossen, wird sich aber doch schwerlich jemals eine Hoffnung dazu machen dörffen.â In: Teutsches Staatsrecht, 50 Teile, 1737â1754, 2. Teil. Seine Prognose bestĂ€tigte sich mit den Kaiserwahlen Karl Albrechts von Bayern 1742 und Franz Stephans von Lothringen 1745.
cite-note-1414. â Benita Berning: âNach alltem löblichen Gebrauchâ. Die böhmischen Königskrönungen der FrĂŒhen Neuzeit (1526â1743). Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2008, ISBN 978-3-412-20082-4, S. 170â185.
cite-note-1515. â Walter Pohl, Karl Vocelka: Die Habsburger. Eine europĂ€ische Familiengeschichte. Herausgegeben von Brigitte Vacha. Graz 1992, S. 295.
cite-note-1616. â Andreas Mettenleiter: Das Juliusspital in WĂŒrzburg. Band III: Medizingeschichte. Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital WĂŒrzburg anlĂ€sslich der 425jĂ€hrigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital WĂŒrzburg, WĂŒrzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 202.
cite-note-1717. â Walter Pohl, Karl Vocelka: Die Habsburger. Eine europĂ€ische Familiengeschichte. Herausgegeben von Brigitte Vacha. Graz 1992, S. 302, 306â308.
cite-note-bv300-1818. â Walter Pohl, Karl Vocelka: Die Habsburger. Eine europĂ€ische Familiengeschichte. Herausgegeben von Brigitte Vacha. Graz 1992, S. 300.
cite-note-1919. â Helmut Reinalter: Maria Theresia. In: Ders. (Hrsg.): Lexikon zum AufgeklĂ€rten Absolutismus in Europa: Herrscher â Denker â Sachbegriffe. Wien 2005, S. 403.
cite-note-bv301-2020. â Walter Pohl, Karl Vocelka: Die Habsburger. Eine europĂ€ische Familiengeschichte. Herausgegeben von Brigitte Vacha. Graz 1992, S. 301.
cite-note-bv302-2121. â Walter Pohl, Karl Vocelka: Die Habsburger. Eine europĂ€ische Familiengeschichte. Herausgegeben von Brigitte Vacha. Graz 1992, S. 302.
cite-note-bv303-2222. â Walter Pohl, Karl Vocelka: Die Habsburger. Eine europĂ€ische Familiengeschichte. Herausgegeben von Brigitte Vacha. Graz 1992, S. 303.
cite-note-2323. â Helmut Reinalter: Maria Theresia. In: Ders. (Hrsg.): Lexikon zum AufgeklĂ€rten Absolutismus in Europa: Herrscher â Denker â Sachbegriffe. Wien 2005, S. 404.
cite-note-2424. â Unter den 5 Species / Arten werden verstanden: 1) ZĂ€hlen, 2) Addieren, 3) Subtrahieren, 4) Multiplizieren und 5) Dividieren. Vgl. Cohen, Salomon Marcus: Handbuch der gesamten Arithmetik, oder die ganze bĂŒrgerliche und kaufmĂ€nnische Rechenkunst, mit allen dazu nöthigen Rechnungsarten, Regeln, Beyspielen, Auflösungen und ErklĂ€rungen : fĂŒr Lehrer u. SchĂŒler auf das zweckmĂ€Ăigste bearb. 1805, S. 2, abgerufen am 27. Juni 2019.
cite-note-2525. â Juliana Weitlaner: Maria Theresia. Eine Kaiserin in Wort und Bild. Vitalis, Prag 2017, ISBN 978-3-89919-456-2, S. 109.
cite-note-2626. â Walter Pohl, Karl Vocelka: Die Habsburger. Eine europĂ€ische Familiengeschichte. Herausgegeben von Brigitte Vacha. Graz 1992, S. 303â305.
cite-note-2727. â Fritz Blaich: Merkantilismus. In: Handwörtbuch der Wirtschaftswissenschaft: (HdWW). Zugleich Neuauflage des Handwörterbuchs der Sozialwissenschaften, Band 5, Stuttgart 1980, S. 248.
cite-note-2828. â Barbara Stollberg-Rilinger: Maria Theresia: Die Kaiserin in ihrer Zeit. C.H.Beck, 2019, ISBN 978-3-406-74114-2 (google.de [abgerufen am 9. April 2020]).
cite-note-fb249-2929. â Fritz Blaich: Merkantilismus. In: Handwörtbuch der Wirtschaftswissenschaft: (HdWW). Zugleich Neuauflage des Handwörterbuchs der Sozialwissenschaften, Band 5, Stuttgart 1980, S. 249.
cite-note-3030. â Helmut Reinalter: Maria Theresia. In: Ders. (Hrsg.): Lexikon zum AufgeklĂ€rten Absolutismus in Europa: Herrscher â Denker â Sachbegriffe. Wien 2005, S. 406.
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cite-note-3232. â Kurt Schubert: Die Geschichte des österreichischen Judentums. Böhlau Verlag Wien, 2008, ISBN 978-3-205-77700-7 (google.de [abgerufen am 29. MĂ€rz 2020]).
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cite-note-3636. â Alois Schmid: Franz I. und Maria Theresia. In: Anton Schindling, Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519â1918. Heiliges römisches Reich, Ăsterreich, Deutschland. MĂŒnchen 1990, S. 240.
cite-note-3737. â Alois Schmid: Franz I. und Maria Theresia. In: Anton Schindling, Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519â1918. Heiliges römisches Reich, Ăsterreich, Deutschland. MĂŒnchen 1990, S. 242.
cite-note-3838. â Alois Schmid: Franz I. und Maria Theresia. In: Anton Schindling, Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519â1918. Heiliges römisches Reich, Ăsterreich, Deutschland. MĂŒnchen 1990, S. 241.
cite-note-3939. â Walter Pohl, Karl Vocelka: Die Habsburger. Eine europĂ€ische Familiengeschichte. Herausgegeben von Brigitte Vacha. Graz 1992, S. 308f.
cite-note-4040. â Walter Pohl, Karl Vocelka: Die Habsburger. Eine europĂ€ische Familiengeschichte. Herausgegeben von Brigitte Vacha. Graz 1992, S. 309.
cite-note-4141. â Walter Pohl, Karl Vocelka: Die Habsburger. Eine europĂ€ische Familiengeschichte. Herausgegeben von Brigitte Vacha. Graz 1992, S. 312.
cite-note-4242. â Walter Pohl, Karl Vocelka: Die Habsburger. Eine europĂ€ische Familiengeschichte. Herausgegeben von Brigitte Vacha. Graz 1992, S. 310.
cite-note-4343. â http://www.schloss-laxenburg.at/cgi-bin/onlwysiwyg/ONL.cgi?WHAT=INFOSHOW&ONLFA=SLA&INFONUMMER=3851661 abgerufen am 19. April 2015.
cite-note-4444. â http://www.wikam.at/?content=willkommen_laxenburg.htm abgerufen am 19. April 2015.
cite-note-4545. â Walter Pohl, Karl Vocelka: Die Habsburger. Eine europĂ€ische Familiengeschichte. Herausgegeben von Brigitte Vacha. Graz 1992, S. 289, 313.
cite-note-4646. â Walter Pohl, Karl Vocelka: Die Habsburger. Eine europĂ€ische Familiengeschichte. Herausgegeben von Brigitte Vacha. Graz 1992, S. 313f.
cite-note-4747. â Friedrich Weissensteiner: Maria Theresia im Profil. In: wienerzeitung.at, 9. Januar 2017, abgerufen am 18. November 2021.
cite-note-4848. â Ernst Gurlt: Leber, Ferdinand Joseph Edler von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 18, Duncker & Humblot, Leipzig 1883, S. 93 f.
cite-note-hawlik56-4949. â Aus dem Hofprotokoll zitiert nach Magdalena Hawlik-van de Water, Die Kapuzinergruft. BegrĂ€bnisstĂ€tte der Habsburger in Wien, zweite Auflage, Wien 1993, S. 56.
cite-note-mariatheresia189-5050. â Walter Koschatzky (Hrsg.): Maria Theresia und ihre Zeit. Zur 200. Wiederkehr des Todestages, Katalog zur Ausstellung vom 13. Mai bis 26. Oktober 1980 Wien, Schloss Schönbrunn, Salzburg/Wien 1980, S. 202.
cite-note-5151. â Franz Gall: Ăsterreichische Wappenkunde. Handbuch der Wappenwissenschaft. 2. Auflage. Böhlau Verlag, Wien 1992, ISBN 3-205-05352-4, S. 50.
cite-note-5252. â Ungarn. In: Johann Heinrich Zedler: Grosses vollstĂ€ndiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und KĂŒnste. Band 49, Leipzig 1746, Sp. 1346â1381 (hier Spalte 1370). âDanach sind allerhand fremde Prinzen zur Ungarischen Krone gekommen, und dieses hat bis auf die jetzige Königin und Kayserin Maria Theresia gewĂ€hret.â Die Neue EuropĂ€ische Fama, welche den gegenwĂ€rtigen Zustand der vornehmsten Höfe entdeckt, 141. Teil, 1747, S. 743: âMaria Theresia, von Gottes Gnaden Römische Kayserin, Königin von Ungarn und Böhmen, Ertz-Hertzogin von Oesterreich u. u. Wir hatten verhoffet, Unsere Feinde wĂŒrden [âŠ]â (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche) Walter Frodl: Idee und Verwirklichung: Das Werden der staatlichen Denkmalpflege in Ăsterreich. Böhlau, Wien 1988, ISBN 3-205-05154-8, S. 181: Edikt zur Sammlung und Aufbewahrung von Archivalien vom 12. August 1749: âWir Maria Theresia von Gottes Gnaden Römische Kayserin, in Hungarn und Böheimb etc. Königin, Ertz-Hertzogin zu Oesterreich etc. etc. Entbieten denen SĂ€mmentlich alhiesigen grund-BĂŒchern unsern Gnad und [âŠ]â (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
cite-note-5353. â Friedrich Schiller: Schillers sĂ€mtliche Werke. Band 21, Georg MĂŒller Verlag, 1804â1805, S. 425 (Index): âMaria Theresia, Kaiserin von Oesterreichâ.
cite-note-5454. â Philipp Ludwig Hermann Röder: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Italien nach dessen neuestem Zustande und Verfassung. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1812, Spalte 545: âDie Kaiserin Maria Theresia von Oesterreich stiftete hier ein Gymnasium nach der Einrichtung teutscher Gymnasien.â (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
cite-note-5555. â Hochadeliche und gottselige Versammlung vom Sternkreuz genannt, welche von Ihro kaiserl. MajestĂ€t Eleonora, verwitweten röm. Kaiserin im Jahre 1668 errichtet worden ist. Chelensche Schriften, Wien 1805, S. 164: âDie Allerdurchlauchtigste, GroĂmĂ€chtigste Römische, und Erblich-Oesterreichische Kaiserin Maria Theresia, in Germanien, zu Hungarn und Böheim Apostolische Königen, Erzherzogin zu Oesterreich, Herzogin zu Lothringen, Venedig und Salzburg etc., gebohrene Königliche Prinzessin beyder Sizilien.â (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
cite-note-5656. â Maria Theresia Monument (PomnĂk Marie Terezie). Prague City Tourism, abgerufen am 15. August 2024 (englisch, tschechisch).
cite-note-5757. â Barbara Stollberg-Rilinger: Maria Theresia. Die Kaiserin in ihrer Zeit. Eine Biographie. MĂŒnchen 2017.